Ich fang mal hinten anGegen drei Uhr nachts bin ich auf allen Vieren Richtung Bett durch meine Wohnung gekrochen. Kurz zuvor habe ich, wegen Unkenntnis über die weiteren Haltestellen den, den Nachtbus fluchtartig an der Breite verlassen. Wenn der mal anhält auf seiner rasanten Fahrt durch die Stadt, wollte ich mir das auf keinen Fall entgehen lassen. Der Heimweg gestaltete sich einigermassen okay. Erst die Wärme meine Wohnung liess meine Knie versagen. Verdammi, ich hatte mal wieder zu viel und durcheinander gesoffen.Die Stunden vor drei Uhr hab ich in dr Annies Bar zugebracht. Mit von der Partie einige CurvaBirra Mitglieder, unter anderem Freund Luki, sowie Stocki mit Anhang und Jochen (mit Geldbeutel). Bei der Gelegentheit versuche ich einige Fragen zu klären: War das Jochen, der mir kurz auf die Schulter klopfe? Ich hab ihn danach nicht mehr gesehen... Weiss Luki noch von unserem sehr ehrlichen Gespräch? Wem schulde ich Geld? Und wieviel? Wie hat der bierbesudelte Ostschweizer letztendlich den Weg aus der Tür raus gefunden? TequilaWie immer war mein Ziel in der Annies Bar ein brauner Tequila mit Orange und Zimt. Den bekam ich dann auch. Lecker. Doch zuvor musste ja der Weg vom Joggeli zum Barfi zurückgelegt werden.An der Tramhaltestelle am Joggeli war zuerst alles noch in Ordnung. Ich war noch so weite beisammen, dass ich mir meine wohlverdiente Tüte drehen konnte und das Drämmli liess auch lange genug auf sich warten. Grad hatte ich mir den Konsichen angesteckt, als hinter dem Tramhäuschen hervor seltsame Laute drangen. Ein Blick um die Ecke bestätigte den Verdacht; da waren drei Herren der Schöpfung grade kurz davor sich zu verhauen. Idioten. Beherztes Eingreifen von Hoschis und Hoschinchen mit Frauenbonus konnte dies verhindern. Aber einfach war s nicht. Diese Trottel waren ganz schön geladen. Trotz späterem erneuten Aufeinandertreffen der Streithähne in der Annies konnt der Grund des Disputs nicht eruiert werden (es ist mir ehrlich gesagt auch ziemlich wurscht) und kamen sie da nicht weiter als bis zu den bösen Blicken. Die Hattrick BarDer Latteknaller und seine Freundin verliessen und zeitig, da sie als Bewohner des schönen Fricktals motorisiert und deshalb nicht ganz so feucht-fröhlich unterwegs waren wie die anderen.Neben den Hoschis waren auch andere Schreiberlinge in der Hattrick Bar anzutreffen. Ein geselliger Haufen hatte sich da gefunden und löste sich mit fortschreitender Stunde auch wieder auf. Wer erinnert sich an das Servette Tor aus der Sport aktuell Übertragung? Das SpielKalt war s. 0:5 für den FCB ging s aus. Tum hat das Tor getroffen (sogar mit der Hacke). Varela lieferte ein Topspiel (3 Assists). Streller wusste zu gefallen und man darf hoffen, dass CG mal wieder einen Jungen gross machen kann. Über Big George gehen die Meinungen wohl weiterhin auseinander. Ich hab ihn viel laufen sehen und aggressiv in den Zweikämpfen. Ausserdem durfte er mal wieder ein Tor für sich verbuchen. Jimmygool versiebte Chancen, die er normalerweise schlafend und auf einer Hand stehend reinmachen würde, hatte aber auch einige Antritte zu verbuchen. Lupo wurde wiederum vom Verletzungspech heimgesucht (Autsch, das hat ganz schön schmerzhaft ausgesehen).Ich könnt nicht mehr alle Torschützen aufzählen. Der Rest des Abends hat einige Speicherzellen gekostet. Drum kann ich auch nicht zu jedem Spieler etwas schreiben. Bitte seid nicht allzu enttäuscht. Was ich aber noch weiss, ist die zweifelhafte Leistung des Publikums. Man soll mit dem Positiven anfangen. Es blieb ruhig in der Kurve was Haue und Fackeln angeht. Danke an die Idioten, die sonst sowas zu verantworten haben. Concordia hätte Probleme mit den Bussen (Erinnerungen an die Sponsorenliste werden grad in mir wach). Die Welle lief durch. 5401 aktive Zuschauer auf den Rängen. Genial! Zubi. Verdammt! Vorneweg: Ich bin kein Zubi-Fan. Aber was diesem Menschen an Heimspielen angetan wird, ist unter aller Sau! Jeder Rückpass wurde theatralisch vom Publikum zur absoluten Gefahrensituation hochgspielt. Kein Wunder bekommt der keinen Fuss vor den anderen (oder heisst es in seiner Berufsgilde "keine Hand neben die andere"?). Die Mannschaft spielte nun einige Spiele quasi ohne ihren Torhüter. Ein Beispiel dafür ist das 2:0 in Bern. Es fiel nach einem Einwurf, den Muri verursacht hat, um auf Nummer ganz sicher zu gehen, sprich: er hat den Rückpass zum Torhüter vermieden den Ball stattdessen ins Aus gespielt. Darauf fiel das 2:0. Nun bezieht die Mannschaft ihren Torhüter wieder ein, zeigt ihm Vertrauen und spielt ihm diese Bälle in die Füsse. Wie das vom Publikum goutiert wird, konnten wir hören. Ich hoffe, der Weggang von König wird diesem Verhalten Einhalt gebieten. Als FCB Anhänger gibt es nur einen Weg: Das auf dem Platz, das ist der FCB und Zubi gehört dazu. wurmi. 12.11.01 |
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